Hauswirtschafter/in - ein Beruf für mich?!
Für und mit Menschen arbeiten - Auszubildendeder Hauswirtschaft lernen, wie modernes Ernährungs- und Dienstleistungsmanagement geplant und umgesetzt wird. Vielfältige Aufgaben der Betreuung und Versorgung von Menschen aller Altersgruppen warten auf Dich.

1. Welche Voraussetzungen erleichtern die Ausbildung?
- praktisches Geschick
- Organsisationsfähigkeit und strukturiertes Arbeiten
- gute Auffassungsgabe
- Kreativität und Spaß am Umsetzen eigener Ideen
- technisches und betriebliches Interesse
- Teamfähigkeit
- erwünscht ist ein Haupt-, bzw. Realschulabschluss oder Abitur
2. Welche Inhalte werden in der Ausbildung vermittelt?
- Arbeitsorganisation
- Arbeitsplatzgestaltung
- Arbeitsschutz und Umweltschutz
- Techniken der Nahrungszubereitung
- Kostenrechnung
- Qualitätssicherung
- Gestaltung und Pflege von Räumen
- Wäschepflege
- Service und Kommunikation, Kundenorientierung
- Umgang mit moderner Technik
- Betreuung
Grundlage für die Ausbildung bildet die Verordnung über die Berufsausbildung zum Hauswirtschafter/ zur Hauswirtschafterin. Im Ausbildungsrahmenplan wird ausführlich beschrieben, welche Fertigkeiten und Kenntnisse in den einzelnen Schwerpunkten vermittelt werden.
Nähere Informationen zur Ausbildung geben die Ausbildungsberaterinnen in den Bezirksstellen vor Ort.
3. Wo findet die Ausbildung statt?
Die Ausbildung zum/ zur Hauswirtschafter/in findet ausschließlich in anerkannten Ausbildungsbetrieben statt. Ausbildungsbetriebe können hauswirtschaftliche Betriebe und Betriebszweige sein, die in ihrer Einrichtung und Ausstattung den fachlichen Ansprüchen genügen. Möglich sind
- Wohn- und Versorgungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche, Senioren oder andere
Ausbildung zur Hauswirtschafterin / zum HauswirtschafterLandwirtschaftskammer Niedersachsen - Tagungs-, Freizeit- oder Bildungseinrichtungen
- Krankenhäuser, Kliniken
- hauswirtschaftliche Dienstleistungsunternehmen
- Geschäfts- und Familienhaushalte
- Haushalte landwirtschaftlicher Unternehmen
4. Was kommt nach der Ausbildung?
Die Nachfrage an hauswirtschaftlichen Dienstleistungen steigt durch den gesellschaftlichen Wandel ständig. Hierfür werden Fachkräfte benötigt. Für Karrierewillige bestehen gute Aussichten, denn hauswirtschaftliche Führungskräfte auf mittlerer Managementebene werden gesucht. Und wer die Selbstständigkeit liebt, kann seine Dienste zum Beispiel in der ambulanten Versorgung und Betreuung anbieten.
Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist die Bereitschaft zur regelmäßigen Fort- und Weiterbildung. Klassische Fortbildungsgänge sind die Meisterfortbildung, der Besuch der Fachschule zur/zum staatlich geprüfte/n hauswirtschaftliche/n Betriebsleiter/in, Fachkraft für Haushaltsführung und Familienbetreuung in Haushalten landwirtschaftlicher Betriebe (Dorfhelferin) und das Studium der Oecotrophologie.
5. Verwandte Berufe
Die Vielseitigkeit des Berufes Hauswirtschaft erzeugt viele Schnittstellen mit anderen Berufen. Vielseitigkeit und Abwechslung ist der Trumpf der Hauswirtschaft.
Hotelfachfrauen und -männer sind für den Service in Hotels, Gaststätten und Pensionen zuständig. Sie bedienen im Restaurant, richten Zimmer her, bereiten Veranstaltungen vor und sind in der Verwaltung tätig.
Restaurantfachfrauen und -männer bedienen die Gäste in Gastronomiebetrieben. Sie beraten bei der Auswahl der Speisen und Getränke, servieren und kassieren und bereiten größere Veranstaltungen vor.
Köchinnen und Köche bereiten unterschiedliche Gerichte zu und richten sie an. Sie organisieren die Arbeitsabläufe in der Küche, stellen Speisepläne auf, kaufen Zutaten ein und lagern sie fachgerecht.
Eine schulische Ausbildung ist die Haus- und Familienpfleger/in. Sie versorgen und betreuen Familien und Einzelpersonen in Notsituationen und übernehmen nach Absprache mit dem Arzt/ der Ärztin Pflege und kümmern sich um den Haushalt.
Kontakte

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